© Flora Schleiermacher

Inspiriert durch einen halbjährigen Studienaufenthalt in Oslo begann der Kontrabassist Jonas Gerigk mit dem Schreiben von Solostücken für sein Instrument. Dabei lag ihm besonders am Herzen, den Tieftöner von seiner herkömmlich begleitenden Rolle zu lösen und als Soloinstrument mit einer Vielzahl an Gestaltungs- und Ausdrucksmitteln neu für sich zu definieren. Voller Neugierde erforscht er die Grenzen der natürlichen Akustik seines Instrumentes. Er baut Stücke, die wie musikalische Erzählungen wirken – mit Klängen, die die Fantasie anregen, Assoziationen hervorrufen und dem ein oder anderen Zuhörer sogar visuelle Erfahrungen versprechen. Es werden Grenzen durchbrochen, Haltungen reflektiert und neue Wege eingeschlagen um wenigstens für einen Moment die träge Illusion zu verlassen, alles müsse immer so sein, wie es scheint…